"Wir sind zu klein"
Ab 50 Mitarbeitenden sind Sie dabei — Teilzeitkräfte eingerechnet. Viele Geschäftsführer unterschätzen ihre tatsächliche Beschäftigtenzahl. Wer knapp unter 50 liegt, sollte vorbereitet sein.

Kleine und mittlere Unternehmen haben andere Anforderungen an ein Hinweisgebersystem als Konzerne. Kein Compliance-Team, keine IT-Abteilung, schmales Budget. Das heißt aber nicht, dass Sie das Gesetz ignorieren können. Hier ist, was Sie wissen müssen.
Rechtslage
Das Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet alle Unternehmen ab 50 Beschäftigten zur Einrichtung einer internen Meldestelle. Das sind in Deutschland rund 100.000 Unternehmen — die allermeisten davon KMU. Wenn Sie genau 50 Mitarbeitende oder mehr haben: ja, Sie brauchen ein Hinweisgebersystem. Wenn Sie weniger als 50 haben, sind Sie befreit — es sei denn, Sie arbeiten in einer regulierten Branche wie Finanzdienstleistungen oder Versicherungen. Aber Achtung: Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte zählen anteilig mit. Und wenn Sie heute bei 45 stehen, kann das in einem halben Jahr anders aussehen.
Irrtümer
Viele kleinere Unternehmen schieben das Thema vor sich her. Meist aus diesen drei Gründen — und alle drei sind gefährlich:
Ab 50 Mitarbeitenden sind Sie dabei — Teilzeitkräfte eingerechnet. Viele Geschäftsführer unterschätzen ihre tatsächliche Beschäftigtenzahl. Wer knapp unter 50 liegt, sollte vorbereitet sein.
Das denken alle, bis es passiert. Ein unzufriedener Mitarbeiter, ein Lieferant mit Verdacht auf Betrug, eine Lappalie, die eskaliert. Ohne Meldekanal erfahren Sie es als Letzter — oft von außen.
Gerade deshalb traut sich niemand, etwas zu melden. Wer will schon dem Chef direkt sagen, dass der Prokurist in der Buchhaltung auffällig ist? Ein anonymes System macht den Unterschied.
Anforderungen
Sie brauchen kein Enterprise-System für fünfstellige Beträge. Aber diese sechs Punkte sollte ein gutes KMU-Hinweisgebersystem erfüllen:
Sie haben keine IT-Abteilung. Das System muss ohne Server, ohne Installation und ohne technisches Vorwissen funktionieren. Anmelden, einrichten, fertig.
Für KMU sind 500 € im Monat keine Option. Ein gutes System sollte nicht mehr kosten als ein Streaming-Abo fürs Team — etwa 30–40 € monatlich.
Kein mehrwöchiges Einführungsprojekt. Sie melden sich an und noch am selben Tag kann die erste Meldung eingehen.
Das System muss die gesetzlichen Fristen automatisch einhalten. Sie müssen sich nicht selbst merken, wann die 7-Tage- oder 3-Monats-Frist abläuft.
Sie haben keine Zeit, ein Meldesystem zu betreuen. Updates, Backups und Sicherheits-Patches müssen automatisch laufen. Im Idealfall merken Sie nicht mal, dass das System existiert — außer wenn eine Meldung reinkommt.
In einem KMU kennt jeder jeden. Nur wenn die meldende Person sicher sein kann, dass niemand erfährt, wer sie ist, wird sie den Kanal nutzen.
Ashio für KMU
Ashio wurde von Grund auf so entwickelt, dass es ohne IT-Abteilung, ohne Compliance-Team und ohne Schulung funktioniert. Sie zahlen 29–39 € im Monat und können das System 14 Tage lang kostenlos testen — ohne Kreditkarte und ohne Vertragsbindung.
Sie melden sich an, benennen Ihre Organisation und teilen den Link mit Ihren Mitarbeitenden. Kein Server, keine Technik, kein Projekt.
Das System bestätigt Meldungen automatisch, erinnert an die 3-Monats-Frist und dokumentiert alles lückenlos. Sie müssen sich um nichts kümmern.
29 € im Monat bei jährlicher Zahlung, 39 € bei monatlicher. Keine versteckten Kosten, keine Setup-Gebühr, keine Bindung.
FAQ
Wenn Sie 50 oder mehr Beschäftigte haben: ja. Das Gesetz gilt seit Juli 2023, für Unternehmen mit 50–249 Beschäftigten seit Dezember 2023. Verstöße können mit bis zu 50.000 € Bußgeld geahndet werden. Wenn Sie weniger als 50 Beschäftigte haben, sind Sie befreit — es sei denn, Sie arbeiten in einer regulierten Branche wie Finanzdienstleistungen oder Versicherungen.
Es kommt nicht auf die Anzahl der Arbeitsverträge an, sondern auf die tatsächliche Personenzahl. Teilzeitkräfte zählen voll mit. Geringfügig Beschäftigte (Minijobber) mit bis zu 20 Stunden pro Woche zählen mit Faktor 0,5. Auszubildende zählen voll. Leiharbeitnehmer zählen mit, wenn sie länger als drei Monate bei Ihnen eingesetzt sind.
Bei Ashio: 351 € im Jahr (29 €/Monat) oder 468 € bei monatlicher Zahlung (39 €/Monat). Andere Cloud-Anbieter liegen ähnlich oder etwas höher. Selbst programmierte Lösungen kosten initial meist mehrere tausend Euro plus laufende Wartung — für KMU kaum sinnvoll.
Bei einem SaaS-System wie Ashio: niemand bei Ihnen. Der Betrieb, die Updates, die Backups und die Sicherheit laufen beim Anbieter. Sie müssen nur dann aktiv werden, wenn eine Meldung reinkommt — und selbst dann führt das System Sie durch die nötigen Schritte.
Dann läuft das System im Hintergrund und Sie merken nichts davon. Sie erfüllen trotzdem Ihre gesetzliche Pflicht — und falls doch mal eine Meldung kommt, sind Sie vorbereitet. Viele KMU berichten, dass nach einigen Monaten tatsächlich die erste Meldung kam — oft zu Themen, von denen die Geschäftsführung nichts ahnte.
14 Tage kostenlos, 29 € im Monat danach. Kein IT-Projekt, keine Bindung, keine Kreditkarte.